Welcher Schmuck passt zu mir?

Im Dezember bin ich doch tatsächlich zu einem Fotoshooting eingeladen worden. Das Magazin GZ (Goldschmiedezeitung), bat mich und vier andere Frauen vor die Kamera. Unter dem Motto „Kreative tragen Designerschmuck“ posierten wir für eine Sonderbeilage anlässlich der Schmuckmesse INHORGENTA 2017 in München. Hier ein paar Impressionen vom Fotoshooting.

Fotoshooting

Mein schlichtes, dunkelblaues Outfit war genau richtig, damit sich die Kette der Designerin Antje Liebscher richtig in den Vordergrund spielen konnte. Links siehst du die wunderbare Stylistin Birte Krause (Wie toll ist ein Shooting mit so professioneller Begleitung!) und in der Mitte den Fotografen Rainer Schäle von Pixelgold.

Geli Dreier

Mensch, ich war ganz schön erfreut und auch gebauchpinselt, dass ich dabei sein durfte! Dabei habe ich eigentlich nie sonderlich viel Wert auf Schmuck gelegt. Als Mutter von vier kleinen Kindern hatte ich lange wenig Gelegenheit, welchen zu tragen und wenn doch, dann musste ich immer fürchten, von einem begeisterten Kleinkind das Ohr am Ohrring lang gezogen zu bekommen. Autsch!

Mit Schmuck kannst du ganz wunderbar die Blicke auf deine Schokoladenseiten lenken, deine Silhouette strecken und sogar deine Proportionen ausgleichen.

Schmuckstücke standen bei mir deshalb nur selten auf der Wunschliste, wenn es um Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke ging. Doch mit zunehmendem Alter (kreisch!) habe ich festgestellt, dass ein schönes Schmuckstück doch ganz wunderbar zu gebrauchen ist, wenn man sich peppig und vorteilhaft stylen möchte. Deshalb hier meine Tipps, wie du Schmuck gezielt einsetzen kannst.

Fangen wir mit der gestreckten Silhouette an: Eine lange Kette schafft immer eine Längsbetonung und die ist meistens vorteilhaft, vor allem, wenn du etwas weitere oder voluminöse Kleidung trägst.

Ok, nach dem Motto „nicht kleckern, sondern klotzen“ habe ich zu einem ordentlichen Klunker aus meinem Altbestand gegriffen. Doch auch wenn die Kette zarter wäre, würde sie mein Erscheinungsbild genauso vorteilhaft in die Länge ziehen. Mein Tipp: Wenn du mit einer sehr großen Oberweite gesegnet bist, solltest du bei langen Ketten nach Y-Ketten schauen, die können nicht abstehen und sind momentan gut zu bekommen.

Apropos lange Ketten! Die feinen, langen Ketten verzumpeln sich bei mir im Schmuckkästchen oft so sehr, dass ich schon so manches zornige Viertelstündchen mit der Enthedderung beschäftigt war. Sie aufzuhängen ist auch keine gute Idee, dann laufen sie an oder werden von den Töchtern „ausgeliehen“. Dieses Video bringt die Lösung, schau es dir an, ich bin jedenfalls sehr begeistert! Schicke schwarze Strohhalme habe ich auch schon erstanden.

In meinem ersten Blogpost habe ich ja schon erklärt, dass in einem Outfit die hellen und glänzenden Regionen immer zuerst betrachtet werden. Dieses Wissen kannst du beim Tragen von Schmuck wunderbar einsetzen, um deine Schokoladenseiten zu betonen.

♥ Du hast schöne oder besonders zarte Handgelenke? Her mit den Armbändern, damit alle es merken!
Dein Dekolletee ist besonders schön? Dann trage Ketten, die genau da enden!
 Betone deine feingliedrigen Hände mit einem Ring!
♥ Zieh mit tollen Ohrringen die Blicke in dein Gesicht!

So kannst du dein Gesicht nicht nur betonen, sondern auch noch deine Gesichtsform ausgleichen: Ist dein Gesicht zum Beispiel lang und schmal, dann setzt du mit runden Ohrringen einen wunderbaren Gegenpol, während längliche Ohrringe dein Gesicht nur noch länger erscheinen lassen. Auf meinem Pinterest-Board habe ich zu diesem Thema ein paar interessante Grafiken gepinnt.

Last but not least solltest du noch darauf achten, dass dein Schmuck nicht nur in Form und Länge zu dir passt, sondern auch zu deiner Stilpersönlichkeit. Bist du eher sportiv und magst es rockig oder flippig? Dann passt die doppelreihige Perlenkette sicher nicht zu dir. Oder schau mich an: In diesem Sommer sind total verspielte Blümchenohrringe sehr angesagt. Die würden zwar ganz prima zu meinen blonden Haaren und den blauen Augen passen, aber ich bin vom Typ her nicht so feminin und würde mit zu verspieltem Schmuck aussehen wie das Ännchen von Tharau.

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