Wie kaschiere ich den Winterspeck? Teil 1

 Jetzt haben wir den Schlamassel! Weihnachten ist gut überstanden, aber nun zwacken die Hosen und die kleine Fastenkur hat noch nicht gegriffen. Wenn es dir auch so geht, dann habe ich hier ein paar Tipps, wie du die ungewollten Pölsterchen erst einmal kaschieren kannst.

Das ganze Geheimnis liegt darin, die Blicke der Anderen auf deine Schokoladenseiten zu lenken und damit weg von den Problemzonen! Die magische Formel dafür lautet:

Hell und glänzend tritt hervor, dunkel und matt bleibt im Hintergrund

Das Auge schaut nämlich immer zuerst auf helle und glänzende Oberflächen, sie ziehen unseren Blick regelrecht an. Nach dem Motto: „Spot an, yeah!“ kannst du dir dieses Wissen bei deiner Garderobenplanung zunutze machen. Die schönen und schlanken Seiten ziehst du ins Rampenlicht, während sich die Schmausezonen hinter dunklen und matten Stoffen verstecken können.

Nun musst du nicht denken, dass mit hell nur Farben wie Weiß, Beige oder Hellgrau gemeint sind. Jede Farbe, die heller, strahlender oder knalliger als die anderen Farben in deinem Outfit ist, erzielt diesen Effekt. Genauso verhält es sich mit glänzenden Stoffen und Materialien wie Satin, Lurex, Pailletten oder lackartigen Oberflächen. Sie ziehen die Aufmerksamkeit ebenfalls auf sich. Selbst wenn du dich von Kopf bis Fuß in Schwarz kleidest, wird der schwarze Pailletten-Minirock den Blick auf deine Hüften lenken.

Winterspeck ade 2

Die helle Farbe lenkt den Blick nach oben und wird in diesem Fall noch von der gestickten Blumenranke unterstützt. Hübscher Nebeneffekt der Stickerei: Sie schafft durch ihre vertikale Ausrichtung eine schöne und streckende Längsbetonung. Po, Hüfte und Beine treten durch die dunkle Farbe in den Hintergrund. Ideal für alle, die diese Regionen nicht betonen möchten.

 

Winterspeck ade 3

Hier sorgt der Hell-Dunkel-Kontrast für eine schöne Streckung. Das helle Grau lenkt den Blick ins Gesicht, während die dunklen Farben der Figur einen Rahmen geben und sie vorteilhaft optisch verschmälern.

Doch Vorsicht! Genauso, wie du nach diesem Prinzip deine Figur ins beste Licht rücken kannst, so kannst du damit auch das Gegenteil bewirken:

Stell dir deshalb immer die Frage: Was will ich betonen und was vertuschen?

Willst du z. B. den Bauch kaschieren, dann sollten das T- Shirt mit der tollen Pailletten-Applikation auf dem Vorderteil und der Pulli mit dem großen Glitzer-Smiley erst einmal im Schrank bleiben. Sollen Po und Hüfte nicht im Fokus stehen, wähle dafür die dunkelsten Farben deines Outfits und vermeide Farbwechsel in diesem Bereich.

Das hört sich für dich jetzt vielleicht etwas verwirrend an, doch mit ein bisschen Übung wirst du sehr schnell ein Gefühl dafür bekommen. Schau dir einfach deine Mitmenschen an und registriere, wohin du selbst zuerst guckst. Mein Lieblingstool für solche Beobachtungen sind Fernsehmoderatorinnen und Wetterfeen, die kann man schamlos betrachten, ohne entrüstete Blicke zu kassieren.
Halte dich nur mit Kommentaren zurück! Mein Mann jedenfalls will mit mir schon nicht mehr die Nachrichten gucken, weil ihn das so nervt! 😉

In meinem nächsten Blogpost mehr zum Thema „Abnehmen vor dem Spiegel“.

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